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Holzschutz im Innen- und Außenbereich

Besondere Kompetenz besitzt MalerBodenART bei der Behandlung aller Holzelemente, die der Witterung ausgesetzt sind: Dabei kommen ausschließlich geprüfte Lasuren zum Einsatz, die bei bester Umweltverträglichkeit optimalen Schutz bieten und gleichzeitig die Struktur und Maserung des Holzes betonen.
 

Wir werden immer besser!

Auch wenn es manchmal nicht so aussieht, im Bereich des Holzschutzes gibt es immer wieder neue Entwicklungen. Deshalb schulen wir unsere Mitarbeiter kontinuierlich und können Ihnen dadurch zusichern, Sie stets mit den besten Materialien und Techniken zu versorgen, die der Markt zu bieten hat.

So haben wir beispielsweise spezielle Techniken zur Rissbehandlung entwickelt, die es uns ermöglichen, Risse effektiv und dauerhaft aufzuarbeiten und zu versiegeln.
 

Innere Werte

Auch bei der Holzlasur für den Innenbereich vertrauen wir ausschließlich auf die hochwertigsten Produkte unserer zertifizierten Lieferpartner, ganz im Sinne Ihres Wohnkomforts und bester Wohnökologie.

Wir haben mit den Firmen Remmers und Sto unsere perfekten Partner gefunden. Wir entwickeln gemeinsam Beschichtungen und Lasuren, die optimal auf die bauphysikalischen Gegebenheiten der HUF Häuser abgestimmt sind. Diese Produkte garantieren ebenso ein perfektes optisches Erscheinungsbild, wie auch beste technische Eigenschaften.

 

Das Naturmaterial Holz

Ein zu Recht beliebter Werkstoff

Der Mensch fühlt sich in der Umgebung dieses Materials sehr wohl. Führende Architekten und Konstrukteure bevorzugen heute bei der Garten- und Bauwerksgestaltung und hier insbesondere auch bei der Innenraumgestaltung Holz als warmes, naturnahes Baumaterial. Die Behaglichkeit von verbautem Holz und die Unverwechselbarkeit ist der Grund für die vermehrte Verwendung.

Premiumschutz nach dem Vorbild der Natur
Unsere Bäume sind mit einem natürlichen Holzschutz ausgestattet – das ist die Rinde. Diese schützt das Holz vor Austrocknung und vor allem gegen die vielfältigen Witterungseinflüsse, wie Sonne, Wind, Regen, Frost und Hitze. Durch die Wurzeln versorgt sich der Baum mit allen wichtigen Nährstoffen, die er zum Wachsen und Leben braucht.

Durch dieses Versorgungssystem schützt sich das Leben des Holzes über Jahrhunderte und bildet das Umfeld und die Geborgenheit für Mensch und Tier.

Die Remmers Baustofftechnik hat sich mit ihren Produkten und der technischen Entwicklungsabteilung bereits in früher Zeit zum Ziel gesetzt diesen natürlichen Schutz auch dem verbauten Holz in Form hochentwickelter Anstrichsysteme zukommen zulassen. Holz in seinen verschiedenartigsten, tausendfachen Strukturen und Farbtönen bildet eine Grundlage für den Einsatz der Lasuren und deckenden Anstriche.

 

Die natürlichen Holzfeinde

Ablauf der Holzschädigung durch Feuchtigkeit, Bläue und Fäulnis

UV-Strahlen
Die Sonne beansprucht Holzflächen nicht nur mit ihrer Wärme-, sondern auch mit ihrer ultravioletten Strahlung, die in das Holz eindringt. In Kombination mit Niederschlägen kann sie die Farbe des ungeschützten Holzes in wenigen Wochen bis Monaten verändern, d.h. das Holz erscheint silbergrau. Die Holzoberfläche zeigt dann außerdem aufrecht stehende, feine Holzfasern und verliert an Festigkeit. Die meist nicht gewollte Farb- und Oberflächenveränderung lässt sich verhindern, indem pigmentierte Beschichtungen verwendet werden.

Algen
Insbesondere in bewaldeten oder baumreichen Gebieten sorgen diese niederen Organismen für eine Vergrünung und optische Beeinträchtigung von Hölzern im Außenbereich.

Feuchtigkeit
Außenholz steht unter einem kontinuierlichem Einfluss von Feuchtigkeit: Regen, Tau, Kondenswasser usw. lassen den Feuchtigkeitsgehalt steigen, Verdunstung lässt ihn sinken. Die Folge: Risse in der Oberfläche. Hierdurch oder durch Diffusion eindringende Feuchtigkeit, muss das Holz wieder verlassen, ansonsten entsteht Staunässe unter der Oberfläche – der Nährboden für Bläue und holzzerstörende Fäulnis.
Es ist deshalb wichtig, die richtige Beschichtung für das Holzbauteil auszuwählen: Bei Fenstern und Türen ist die sogenannte Maßhaltigkeit der Bauteile besonders wichtig. Hier werden deshalb Dickschichtlasuren verwendet: Das Eindringen von Feuchtigkeit wird durch die Beschichtung vermieden, damit das Bauteil nicht durch Quell- und Schwindbewegungen aus der Form gerät und sich dadurch z.B. nicht mehr richtig Öffnen und Schließen lässt. 
Bei sogenannten nicht maßhaltigen Bauteilen, wie z.B. Verbretterungen und Zäunen, lässt sich ein Eindringen von Feuchtigkeit z.B. über die Hirnhölzer oder aufgrund von Rissen nie ganz vermeiden. Hier ist es deshalb wichtig, sog. Dünnschichtlasuren zu verwenden, damit das Holz atmen, und die Feuchtigkeit das Holz wieder verlassen kann.

Bläue
Bläue zählt zu den sogenannten holzverfärbenden Pilzen und wird als schwarz-bläuliche Verfärbung sichtbar. Bläue zerstört das Holz nicht, sondern beeinträchtigt es nur optisch. Allerdings gilt Bläue als Wegbereiter für holzzerstörende Pilze (Fäulnis), weil sie die Zellwände perforiert und für die Möglichkeit einer besseren Wasseraufnahme im Holz (Kapilarität) sorgt.

Fäulnis
Fäulnis ist die gefährlichste Form von Schadpilzen. Sie zerstört die Struktur des Holzes. Das Holz verliert an Stabilität: es wird „morsch“.

Holzschadinsekten
Neben den holzverfärbenden und zerstörenden Pilzen haben es auch tierische Schädlinge auf das Holz abgesehen. Der Hausbockkäfer ist beispielsweise einer der gefährlichsten Holzschadinsekten in den gemäßigten Zonen und befällt vor allen Dingen Nadelholz. Er legt seine Eier in entstandene Risse und die Larven nagen bevorzugt in den Außenschichten. Auch bei anderen Holzschadinsekten läuft die Schädigung im Prinzip nach dem gleichen Schema ab: Das Ei wird
von dem Insekt in oder auf das Holz gelegt. Aus dem Ei schlüpft die Larve – der eigentliche Holzzerstörer.